- 1 Verlauf
- 2 Lebenslauf
- 3 Lücken
- 4 Ergebnis
Für alle, die Post zur Kontenklärung bekommen haben
Fehlen Zeiten in Ihrem Rentenkonto?
Die Rentenlupe liest Ihren Versicherungsverlauf, gleicht ihn mit Ihrem Lebenslauf ab und zeigt Ihnen, welche Zeiten wahrscheinlich fehlen, was sie wert sind und wie Sie sie nachtragen – mit Ausfüllhilfe für den Antrag, Nachweis-Liste und fertigem Begleitschreiben.
- Kostenlos und ohne Anmeldung
- Ihr Verlauf bleibt auf Ihrem Gerät – die PDF-Datei wird nicht hochgeladen
- Dauert etwa 10 bis 15 Minuten
Sie haben schon angefangen. oder .
Warum sich das Prüfen lohnt
Kindererziehung wird nicht von selbst eingetragen
Drei Jahre Kindererziehung bringen rund 128 € Rente im Monat – aber nur, wenn sie beantragt sind.
Schule ab 17 und Ausbildung fehlen oft
Sie zählen für die Rente nach 35 Jahren. Eine als „berufliche Ausbildung“ gekennzeichnete Lehre wird zusätzlich höher bewertet.
Einzelne Monate können über den Rentenbeginn entscheiden
Für die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren zählen auch Kinder bis zum 10. Geburtstag und die Pflege von Angehörigen.
Quellen: Broschüren „Kindererziehung – Ihr Plus für die Rente“ und „Rente – Jeder Monat zählt“ der Deutschen Rentenversicherung; aktueller Rentenwert 42,52 € (seit 01.07.2026).
So funktioniert es
- Versicherungsverlauf einlesen – als PDF-Datei, als kopierter Text oder abgetippt vom Papier.
- Ein paar Fragen zum Lebenslauf – Schule, Ausbildung, Kinder, Pflege. Monat und Jahr genügen.
- Lücken erklären – für Zeiten ohne Eintrag fragt die Rentenlupe, was damals war.
- Ergebnis – fehlende Zeiten mit Wert, Nachweis-Liste, Ausfüllhilfe für den Antrag V0100 und ein Begleitschreiben an die Rentenversicherung.
Was Sie brauchen
- Ihren Versicherungsverlauf. Die Deutsche Rentenversicherung schickt ihn mit der Post, meist zusammen mit der Bitte um Kontenklärung. Im Online-Konto gibt es ihn auch als PDF.
- Ungefähre Daten: Schulabschluss, Ausbildung, Geburtstage der Kinder, Zeiten von Arbeitslosigkeit oder Pflege.
Noch keinen Versicherungsverlauf?
Sie bekommen ihn kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung: über die Online-Dienste oder am Servicetelefon 0800 1000 4800. Dafür müssen Sie niemandem etwas bezahlen.
Ihre Daten bleiben bei Ihnen
Die Rentenlupe arbeitet vollständig in Ihrem Browser. Ihr Versicherungsverlauf und Ihre Angaben werden nicht an uns gesendet, sondern nur auf diesem Gerät gespeichert, damit Sie später weitermachen können. Sie können alles mit einem Klick löschen. Nur eine Rückmeldung, die Sie freiwillig abschicken, wird übertragen. Mehr zum Datenschutz
Häufige Fragen
Was kostet die Rentenlupe?
Nichts. Die Prüfung, wie Sie sie hier sehen, ist kostenlos und ohne Anmeldung. Es gibt kein Abo und keine versteckten Kosten, und Ihre Daten werden nicht verkauft – sie verlassen Ihr Gerät gar nicht. Denkbar ist später ein freiwilliges Zusatzangebot (zum Beispiel die Prüfung des späteren Bescheids). Über eine kurze Rückmeldung am Ende freuen wir uns sehr.
Kann die Rentenlupe meinen Verlauf lesen?
Sie erkennt die üblichen Einträge der Deutschen Rentenversicherung (Zeitraum und Bezeichnung) in PDF-Dateien und kopiertem Text. Nach dem Einlesen sehen Sie alle erkannten Zeilen und können sie korrigieren. Haben Sie den Verlauf nur auf Papier, tippen Sie die Zeilen ab – meist sind es 15 bis 30.
Wie genau ist das Ergebnis?
Die Rentenlupe rechnet nach den Regeln aus den Broschüren und Vordrucken der Deutschen Rentenversicherung. Beträge sind Schätzungen vor Steuern und Sozialabgaben. Manche Zeiten hängen von Einzelheiten ab, die nur die Rentenversicherung prüfen kann. Darum steht bei jedem Befund, wie sicher er ist.
Ersetzt das eine Beratung?
Nein. Die Rentenlupe ist ein Hilfsmittel zur Selbstprüfung, keine Rechts- oder Rentenberatung. Verbindlich entscheidet die Deutsche Rentenversicherung. Sie hilft Ihnen aber, gut vorbereitet in eine Beratung zu gehen oder den Antrag selbst zu stellen.
Wer steckt dahinter?
Die Rentenlupe ist ein unabhängiges Projekt von Linus Hoffmann aus Regensburg – nicht von der Deutschen Rentenversicherung. Kontakt: contact@baove.de. Impressum
Schritt 1: Versicherungsverlauf einlesen
Wie liegt Ihr Versicherungsverlauf vor?
Fügen Sie den kopierten Text ein. Wichtig sind die Zeilen mit „von – bis“ und der Bezeichnung.
Erkannte Zeiten prüfen
Erkannte Zeiträume ansehen und bei Bedarf korrigieren
Stimmt eine Zeile nicht, ändern Sie die Art oder löschen Sie sie. Fehlende Zeilen können Sie ergänzen. Wichtig ist nur, dass alle Zeiträume aus Ihrem Verlauf hier stehen.
| von | bis | Art der Zeit | Bezeichnung im Verlauf |
|---|
Was bedeuten die Begriffe im Verlauf?
- Pflichtbeitragszeit
- Zeit, in der Rentenbeiträge gezahlt wurden – meist durch eine Beschäftigung, aber auch für Kindererziehung, Pflege, Arbeitslosengeld oder Krankengeld.
- Berufliche Ausbildung
- Pflichtbeiträge während einer Lehre. Bis zu 36 Monate werden höher bewertet – aber nur, wenn die Zeit so gekennzeichnet ist.
- Anrechnungszeit
- Zeit ohne eigene Beiträge, die trotzdem zählt, z. B. Schule ab 17, Studium, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Mutterschutz.
- Kindererziehungszeit
- Die ersten 3 Jahre nach der Geburt (bei vor 1992 geborenen Kindern derzeit 2,5 Jahre). Sie bringt Rente wie ein Durchschnittsverdienst.
- Berücksichtigungszeit
- Kindererziehung bis zum 10. Geburtstag. Sie zählt für die Wartezeiten (z. B. 45 Jahre), bringt aber allein keine Rente.
- Geringfügige Beschäftigung
- Minijob. „Pauschalbeitrag“ heißt: nur der Arbeitgeber hat Beiträge gezahlt; das zählt nur zum Teil.
- Wartezeit
- Mindestzahl an Versicherungsjahren für eine Rente: 5 Jahre (Regelaltersrente), 35 Jahre (ab 63 mit Abschlägen), 45 Jahre (früher ohne Abschläge).
- Kontenklärung
- Die Rentenversicherung bittet Sie, Ihren Verlauf zu prüfen und fehlende Zeiten mit Nachweisen zu ergänzen (Antrag V0100).
Schritt 2: Ihr Lebenslauf
Die Rentenlupe vergleicht Ihren Verlauf mit Ihrem Leben. Monat und Jahr genügen (z. B. 08/1989). Was nicht auf Sie zutrifft, lassen Sie einfach leer.